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hte entwickelt beschleunigtes Katalysator-Alterungsprotokoll für Hydrotreatment-Anwendung in Zusammenarbeit mit MOL Group

HEIDELBERG, [15. November 2018]

hte – the high throughput experimentation company wurde von MOL Group mit der Entwicklung eines beschleunigten Katalysator-Alterungsprotokolls für Hydrotreatment von Diesel beauftragt. Anhand der Ergebnisse wird MOL in der Lage sein, die Langzeitleistung von Raffineriekatalysatoren bereits bei der Auswahl besser vorherzusagen.

Die Wahl des richtigen Katalysators ist in einer Raffinerie entscheidend für die Optimierung des wirtschaftlichen Gewinns und der Effizienz. Im Auswahlprozess eines neuen Katalysators für Hydrotreatment von Diesel ist es wichtig, die Aktivität und Selektivität zu Beginn der Laufzeit zu berücksichtigen, gleichzeitig aber auch die Lebensdauer, die mehrere Jahre betragen kann. Eine Bewertung der Langzeitstabilität kann teuer und zeitaufwändig sein. Deshalb ist hte von MOL damit beauftragt worden, ein beschleunigtes Alterungsprotokoll für Katalysatoren zu entwickeln. Dieses Protokoll simuliert die Katalysatordeaktivierung unter realistischen Prozessbedingungen, allerdings während einer sehr verkürzten Testdauer. Das Altern von Katalysatoren unter realitätsnahen Prozessbedingungen bietet im Vergleich zu empirischen Alterungsprotokollen aus dem Labor zuverlässigere Informationen über die Langzeitstabilität. Das Projekt wurde im dritten Quartal 2018 abgeschlossen. Anhand der Ergebnisse ist MOL nun in der Lage, die Langzeitaktivität der vorausgewählten Katalysatoren vorherzusagen.

„Hydrotreatment von Diesel ist ein wichtiges Raffinerieverfahren. Die Fähigkeit, die Katalysatoraktivität während der gesamten Lebensdauer vorherzusagen, gibt uns mehr Sicherheit bei der Auswahl des passenden Katalysators für unsere Raffinerien“, erläutert Thomas Raetzsch, Forschungs- und Entwicklungsleiter im Bereich Downstream bei MOL Group.

„Es freut uns, dass MOL sich erneut für die Zusammenarbeit mit hte entschieden hat. Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit MOL sowie unsere Rolle im europäischen Raffineriemarkt weiter zu festigen“, bestätigt Dr. Wolfram Stichert, CEO bei hte. Er fügt hinzu, dass dieser Protokolltyp an weitere Verfahren anpassbar ist und in das Lösungsangebot von hte im Bereich R&D Solutions aufgenommen werden wird.  

Über hte

hte – the high throughput experimentation company beschleunigt die Forschung und Entwicklung in der Katalyse und macht sie produktiver. Wir ermöglichen kosteneffiziente Innovationen und kürzere Markteinführungszeiten für neue Produkte. Dadurch sichern sich unsere Kunden aus dem Energie- und Raffineriesektor, der Umweltkatalyse und der chemischen und petrochemischen Branche einen Wettbewerbsvorteil. Unser Technologie- und Dienstleistungsangebot umfasst:

  • R&D Solutions: Forschungskooperationen in unseren modernen Labors in Heidelberg
  • Technology Solutions: Integrierte Hardware- und Softwarelösungen, mit denen unsere Kunden Hochdurchsatz-Workflows im eigenen Labor umsetzen können. 
     

Unsere Kunden profitieren von breiter technischer und wissenschaftlicher Expertise, einem kompromisslosen Lösungs- und Beratungswillen, durchgängigen Komplettlösungen und einer exzellenten Datenqualität. Die Zugehörigkeit zur BASF garantiert dabei langfristige Orientierung und Stabilität.

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Über MOL

MOL Group ist ein integriertes, internationales Öl- und Gasunternehmen mit Hauptsitz in Budapest, Ungarn. Mit einer dynamischen internationalen Belegschaft aus 26.000 Mitarbeitern ist es in über 30 Ländern tätig und kann eine Erfolgsbilanz von mehr als 100 Jahren in der Branche vorweisen (www.molgroup.info/en/about-mol-group/mol-group-at-a-glance). 

Der Downstream-Bereich der MOL Group setzt sich aus verschiedenen Geschäftstätigkeiten zusammen, die Bestandteil einer integrierten Wertschöpfungskette sind. In dieser Wertschöpfungskette wird Erdöl in eine Reihe von Raffinerieerzeugnisse umgewandelt, die für den Einsatz im Haushalt, in der Industrie und im Transportwesen bewegt und vermarktet weden. Zu den Produkten gehören unter anderem Benzin, Diesel, Heizöl, Flugkraftstoff, Schmierstoffe, Bitumen, Schwefel und Flüssiggas (LPG). Zudem produziert und vertreibt es weltweit Petrochemikalien und nimmt im östlichen Zentraleuropa eine führende Position in der Petrochemie ein. (www.molgroup.info/en/our-business/downstream).

MOLs Abteilung für Forschung und Entwicklung im Downstream-Bereich verfolgt das Ziel, mithilfe von Innovationen, Produktentwicklung und anderen technischen Lösungen zur technologischen und wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der MOL Group beizutragen. Wir ermitteln neue Möglichkeiten, bewerten sie von sowohl technischer als auch wirtschaftlicher Seite, leisten experimentelle Arbeit als Wirksamkeitsnachweis und schlagen tragfähige Umsetzungslösungen für die erprobten Projekte vor. Wir führen unsere Aktivitäten mit professionellem Engagement in enger Absprache mit unseren Kunden durch. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.molgroup.info/en/